
Tibeter
Menschenrechtsschutzrichtlinie für Tibeter
Northern Justice Watch setzt sich weltweit für den Schutz der Menschenrechte ein, mit einem starken Schwerpunkt auf der Rechenschaftspflicht für Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wir sind uns der anhaltenden Menschenrechtsprobleme bewusst, die Tibeter betreffen – eine indigene ethnische und religiöse Gruppe, die hauptsächlich in der Autonomen Region Tibet unter der Verwaltung der Volksrepublik China lebt. Wir konzentrieren unsere Aufmerksamkeit und Ressourcen darauf, Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht für tibetische Einzelpersonen und Gemeinschaften – einschließlich der Diaspora – zu fördern, die Unterstützung von unserer Organisation suchen. Um dies zu erreichen, werden wir unter anderem:
- Menschenrechtsbedenken, die Tibeter betreffen, überwachen, dokumentieren und öffentlich berichten, indem wir uns auf evidenzbasierte Erkenntnisse stützen und bei unserer Dokumentation unparteiisch bleiben;
- Fürsorge, Unterstützung und Advocacy leisten, die auf tibetische Einzelpersonen und Gemeinschaften zugeschnitten sind, die Unterstützung von unserer Organisation suchen, während wir eine gleichberechtigte Behandlung aller religiösen und ethnischen Gruppen mit Würde und Respekt fördern;
- Strategische Partnerschaften mit Organisationen und staatlichen Institutionen auf allen Ebenen eingehen, um tibetische Einzelpersonen und Gemeinschaften zu unterstützen;
- Interventionen durchführen, die Untersuchungen, Rechenschaftsmechanismen und andere Verfahren zur Rechtsdurchsetzung ermöglichen.
Wir, als Northern Justice Watch, sind zutiefst besorgt über die Menschenrechtslage der Tibeter. Seit der Eingliederung Tibets in die Volksrepublik China im Jahr 1950 und dem anschließenden tibetischen Aufstand von 1959 haben Berichte internationaler Organisationen und Forschender fortdauernde Einschränkungen der Meinungsfreiheit, der Religionsausübung und der kulturellen Erhaltung aufgezeigt. Der tibetische Buddhismus, ein zentraler Bestandteil der tibetischen Identität, unterliegt weiterhin strenger staatlicher Regulierung, und Ausdrucksformen der Verehrung des Dalai Lama sind verboten.
Northern Justice Watch verpflichtet sich zur Wahrung der Prinzipien von Gleichheit, Würde und Respekt für alle Menschen, unabhängig von ihrer Religion oder ihren Überzeugungen. Wir sind überzeugt, dass Religionsfreiheit, kulturelle Ausdrucksformen und Identität grundlegende Rechte sind, die die Gesellschaft bereichern und nicht unterdrückt werden dürfen.
Angesichts der anhaltenden Bedenken hinsichtlich Überwachung, Inhaftierung sowie Einschränkungen kultureller und religiöser Freiheiten in Tibet fordern wir staatliche Institutionen auf allen Ebenen auf, transparente Untersuchungen und Rechenschaftsmechanismen zu unterstützen. Wir sind fest davon überzeugt, dass jeder Mensch eine innewohnende Würde und einen Wert besitzt, und wir bleiben unserem Engagement verpflichtet, Gerechtigkeit und Rechenschaft für Tibeter einzufordern.
