Globale Experten und Menschenrechtsvertreter kamen zur Internationalen Konferenz zur Bekämpfung von Hass und Polarisierung zusammen

Northern Justice Watch (NJW) hat in Zusammenarbeit mit dem Human Rights Research and Education Centre (HRREC) der Universität Ottawa, dem Centre for Free Expression der Toronto Metropolitan University, dem Centre on Hate, Bias and Extremism der Ontario Tech University sowie der Lakehead University erfolgreich die Internationale Konferenz zur Bekämpfung von Hass und Polarisierung: Wege von Vorurteilen zu Gräueltaten am 23.–24. Mai 2025 an der Universität Ottawa ausgerichtet.

Die zweitägige Konferenz brachte internationale Wissenschaftler, politische Entscheidungsträger, Rechtsexperten, Menschenrechtsverteidiger, Forschende und Gemeinschaftsführer zusammen, um die zunehmenden Auswirkungen von Hassrede, Diskriminierung, Extremismus und gesellschaftlicher Polarisierung in Kanada und weltweit zu untersuchen. Im Mittelpunkt der Diskussionen stand die Entwicklung von Vorurteilen und Hassrede hin zu Hassverbrechen, massiver Gewalt und Gräueltaten sowie präventive Strategien, die auf Menschenrechten, Bildung, Rechenschaftspflicht und gesellschaftlicher Resilienz basieren.

Die Konferenz bot eine herausragende Reihe von Rednern und Panelteilnehmern, darunter Prof. John Packer, Dr. Faisal Bhabha, Alex Neve, Ilze Brands-Kehris, Ronan Lee, Toby Mendel, Philip Slayton, Rizwan Mohammad, Lex Gill, Joanne Hodges, Brad Galloway, Dr. Tahir Shaaran, Dr. Davut Akca, Anaïs Bussières McNicoll, Victoria Kuketz und Evan Balgord, unter vielen anderen. Die Redner behandelten Themen wie Online-Hass, Meinungsfreiheit, rechtliche und politische Antworten, digitale Plattformen, opferzentrierte Ansätze sowie die Erfahrungen von Gemeinschaften, die von Hass und Gräueltaten betroffen sind.

Die Podiumsdiskussionen untersuchten die psychologischen, politischen und sozialen Treiber von Polarisierung sowie die Rolle von Medien, Technologie, Bildung und Zivilgesellschaft bei der Bekämpfung schädlicher Narrative und der Förderung inklusiver Gesellschaften. Besonderes Augenmerk lag auf den Erfahrungen vulnerabler und angegriffener Gemeinschaften, darunter jesidische, Hazarische, Rohingya-, schwarze, Tigrayische, jüdische und Hizmet-Gemeinschaften.

Die Konferenz betonte die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit und kollektiven Handelns bei der Bewältigung der sich entwickelnden Herausforderungen von Hass und Polarisierung. Die Teilnehmenden hoben die Notwendigkeit ausgewogener rechtlicher Schutzmaßnahmen, stärkerer Rechenschaftsmechanismen, gemeinschaftsübergreifender Solidarität und langfristiger Bildungsinitiativen hervor, die darauf abzielen, hassmotivierte Gewalt zu verhindern und demokratische Werte zu stärken.

Northern Justice Watch spricht allen Organisatoren, Rednern, Partnern, Freiwilligen und Teilnehmenden seinen aufrichtigen Dank aus, die zum Erfolg der Konferenz beigetragen und einen bedeutungsvollen Dialog über Menschenrechte, Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert haben.

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